Die besten Sehenswürdigkeiten in Frankfurt

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Die alte Kaiserstadt am Main – daher ihr voller Name Frankfurt am Main – ist seit langem ein wichtiges Handels- und Wirtschaftszentrum. Die eindrucksvolle Skyline Frankfurts, die von der großen Ansammlung von Hochhäusern im Bankenviertel dominiert wird, hat einen ausgeprägt nordamerikanischen Flair, was der Stadt die Spitznamen „Mainhattan“ und „Chicago am Main“ eingebracht hat.

Als Weltstadt – sie rangiert häufig unter den Top 10 der besten Städte, in denen man leben und Geschäfte machen kann – ist Frankfurt seit langem auch ein wichtiges Zentrum für kulturelle und touristische Aktivitäten. Sein riesiges Messegelände, die Messe Frankfurt, beherbergt wichtige Veranstaltungen wie die Frankfurter Buchmesse, das weltweit bedeutendste Verlagsereignis.

Frankfurt ist auch bekannt für seine außergewöhnlich große Zahl von Museen für Kunst, Wissenschaft und Geschichte. Es ist auch eine schöne Stadt, die man zu Fuß erkunden kann. Ein Höhepunkt eines Stadtrundgangs ist die Überquerung des Mains über den Eisernen Steg, eine 1911 erbaute (und seitdem wieder aufgebaute) Fußgängerbrücke, die den Stadtteil Sachsenhausen mit der Innenstadt verbindet. Wenn Sie mehr über die besten Sehenswürdigkeiten entlang des Weges erfahren möchten, sollten Sie unbedingt unsere vollständige Liste der erstklassigen Touristenattraktionen in Frankfurt lesen.

1. Römerberg: Frankfurts Altstadt

Im Herzen der Frankfurter Altstadt ist der Römerberg ein unregelmäßig geformter Platz mit dem Gerechtigkeitsbrunnen in der Mitte. Er ist nicht nur der malerischste öffentliche Platz Frankfurts, er ist auch die belebteste Fußgängerzone der Stadt und beherbergt zahlreiche touristische Attraktionen und lustige Dinge, darunter Weihnachtsmärkte und andere Veranstaltungen.

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die vielen Geschäfte mit offenen Fassaden, die einst in der gesamten Altstadt zu finden waren, und der Römer, eine Ansammlung von 11 Gebäuden, die zusammen das mittelalterliche Alte Rathaus bilden, das 1954 originalgetreu auf den Grundrissen des 15. bis 18. Jahrhunderts rekonstruiert wurde. Besonders hervorzuheben ist der elegante Kaisersaal, einst Schauplatz prächtiger Bankette.

Weitere bemerkenswerte Gebäude auf dem Römerberg sind das Neue Rathaus von 1908, die gotische Kirche St. Leonhard aus dem 14. Jahrhundert und die Nikolaikirche mit ihrem Glockenspiel.

Interessant ist hier auch das Historische Museum (Historisches Museum Frankfurt). Seine interessanten Sammlungen beziehen sich auf die reiche Kulturgeschichte Frankfurts vom Mittelalter bis zur Neuzeit und die sechs traditionsreichen Gebäude der Ostzeile, die 1878 gegründet wurden.

Auch das historische Haus Wertheim (Haus Wertheym), das als einziges Gebäude die Luftangriffe von 1944 überstanden hat, bei denen viel vom alten Frankfurt zerstört wurde, ist noch zu sehen und beherbergt heute ein Restaurant.

Anschrift: Römerberg 26, 60311 Frankfurt am Main

2. Städel Museum

Das Städelsche Kunstinstitut und Städtische Galerie ist mit seiner exzellenten Gemäldesammlung aus dem 14. Jahrhundert das bedeutendste der Museen von Weltrang, die den Frankfurter Museumsbezirk ausmachen (siehe Nr. 3 unten für Einzelheiten zu diesen anderen erstklassigen Touristenattraktionen).

Zu den wichtigsten der zahlreichen Sammlungen gehören Werke alter Meister wie Rembrandt, Vermeer und Goya und in den späteren Jahrhunderten mit Monet, Degas, Beckman und Picasso. Zu den eher zeitgenössischen Werken gehören die von Bacon und Baselitz. Die Sammlung umfasst auch Druckgrafik und Zeichnungen von Dürer und Cezanne bis Pollock und Ernst.23

Es werden englischsprachige Führungen angeboten, sowie Audio-Führungen für diejenigen, die es vorziehen, allein zu gehen. Für diejenigen, die mehr Zeit haben, stehen Workshops und Vorträge sowie eine Forschungsbibliothek zur Verfügung. Ein Café und eine Buchhandlung befinden sich ebenfalls vor Ort.

Anschrift: Schaumainkai 63, 60596 Frankfurt am Main, 60596

Tipp: Sehenswürdigkeiten Frankfurt Erfahrungen Blog

3. Museumsbezirk mit Museumsufer

Das Frankfurter Museumsufer am Süd- und Nordufer des Mains ist eine hochkarätige Sammlung von rund 16 Einzelmuseen, von denen viele von internationalem Rang sind. Neben dem Herzstück, dem Städelschen Kunstmuseum, ist das hervorragende Museum der Weltkulturen hervorzuheben, das als eines der besten Völkerkundemuseen Europas gilt. Es wurde 1904 gegründet und verfügt über mehr als 65.000 Objekte aus Asien, Afrika, Nord- und Südamerika.

Ein weiteres wichtiges Museum ist das Museum für Antike Plastik (Städtische Galerie Liebieghau). Das im Liebieghaus aus dem 19. Jahrhundert untergebrachte Museum beherbergt eine große Sammlung asiatischer, ägyptischer, griechischer und römischer Skulpturen sowie Stücke aus dem Mittelalter, der Renaissance und dem Barock.

Ebenfalls einen Besuch wert ist das Ikonen-Museum der Stadt Frankfurt am Main, eine seltene Einrichtung, die eine Schatzkammer mit mehr als tausend christlich-orthodoxen Bildern aus der gesamten orthodoxen Diaspora beherbergt.

Anschrift: Schaumainkai, 60596 Frankfurt am Main, 60596

4. Der Palmengarten

An der Bockenheimer Landstraße gelegen, war der wunderschöne 54 Hektar große Palmengarten, der größte botanische Garten in Deutschland (und einer von drei in Frankfurt), bei seiner Eröffnung 1871 sofort ein Publikumserfolg. Die Attraktion lockte einige der besten Künstler der damaligen Zeit aus aller Welt an, darunter auch Buffalo Bill, der 1890 mit seiner Wild West Show zu Besuch kam.

Höhepunkte eines heutigen Besuchs sind die schönen botanischen Freiluftexponate, die entsprechend ihrer geografischen Lage angeordnet sind, sowie eine Reihe von Gewächshäusern mit subtropischen und tropischen Pflanzenarten. Die Gärten bieten auch Bootsfahrten, einen Kinderspielplatz und Picknickplätze, und es werden Führungen angeboten.

Der Europaturm – ein 337 Meter hoher Fernmeldeturm, der auch als „Turm Europas“ bekannt ist – ist nur einen kurzen Spaziergang entfernt und wegen seiner Aussichtsplattform und seines Restaurants einen Besuch wert (eine großartige Aussicht kann auch von den Aussichtsplattformen des Hauptturms der Stadt, einem der höchsten Wolkenkratzer der Stadt, genossen werden).

Weitere interessante Frankfurter Parkanlagen sind der 72 Hektar große Grüneburgpark und der noch größere Volkspark Niddatal, der sich über rund 415 Hektar am Rande der Stadt erstreckt und ein angenehmer Ort für einen Spaziergang ist.

Anschrift: Siesmayerstraße 61, 60323 Frankfurt am Main

5. Naturkundemuseum Senckenberg

Das Naturmuseum Senckenberg in den Frankfurter Senckenbergischen Gärten ist eines der modernsten Naturkundemuseen Europas und das zweitgrößte seiner Art in Deutschland. Neben zahlreichen Exponaten zur Artenvielfalt unseres Planeten und zur Evolution der Organismen beherbergt das Museum die größte Dinosaurier-Ausstellung Europas und ist damit besonders bei Familien beliebt (auf dem Vorplatz des Museums begrüßen zahlreiche lebensgroße Dinosaurier-Repliken die Gäste).

Es beherbergt auch die weltweit größte Sammlung ausgestopfter Vögel sowie eine umfangreiche Ausstellung über die Entwicklung der Menschheit. Es werden Führungen in englischer Sprache angeboten, und Sie können Audioguides ausleihen, wenn Sie auf eigene Faust eine Führung machen möchten. Außerdem finden regelmäßig pädagogische Workshops und Vorträge statt. Ein Bistro und ein Souvenirladen befinden sich ebenfalls in den Räumlichkeiten.

Anschrift: Senckenberganlage 25, 60325 Frankfurt am Main

6. Frankfurter Dom

Der römisch-katholische Frankfurter Dom – oder um seinen vollen Namen zu nennen, der Dom St. Bartholomäus – fällt sicherlich durch seine schöne Farbe auf. Zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert aus rotem Sandstein im gotischen Stil erbaut, mit einem 95 Meter hohen Turm, schafft es der Dom auch heute noch, sich in dieser Stadt der Wolkenkratzer hervorzuheben. Er ist eine von nur wenigen Kirchen in Deutschland, die als Kaiserdom bezeichnet werden, und hier fand von 1562 bis 1792 die Kaiserkrönung in der Wahlkapelle statt.

Unter dem Turm befindet sich die prächtige Kreuzigung von Hans Backoffen aus dem Jahr 1509, in der Marienkapelle der Maria-Schlaf-Altar von 1434.

Weitere Höhepunkte sind die Grabplatte des 1349 in Frankfurt gestorbenen Königs Günther von Schwarzburg sowie zahlreiche geschnitzte Seitenaltäre aus dem 15. und 16. Das bedeutendste Relikt der Kathedrale ist die Schädeldecke des heiligen Bartholomäus, die im spätromanischen Bartholomäus-Chor aufbewahrt wird. Viele der wichtigsten Artefakte der Kathedrale können im Dommuseum Frankfurt besichtigt werden.16

Anschrift: Domplatz 1, 60311 Frankfurt am Main

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Coronavirus: Was Sie bei einem Besuch in Deutschlands Touristen Hotspots erwartet

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Könnte die Coronavirus-Pandemie den Besuchern eine seltene Gelegenheit bieten, Fotos zu machen, ohne dass andere Menschen im Weg stehen, oder werden neue Einschränkungen das Erlebnis ruinieren? In Frankfurt sind die Restriktionen durch Corona jedenfalls gravierend, so dass viele Hotels in Frankfurt ihre Kapazitäten nicht ansatzweise auslasten können. Schauen wir uns an, wie einige der Top Sehenswürdigkeiten Deutschlands mit der gegenwärtigen Situation umgehen.

Elbphilharmonie Platz

Einige Besucher konnten eine kostenlose Eintrittskarte erhalten, ohne sich anstellen zu müssen. Sogar die berühmte gebogene Rolltreppe wurde von Zeit zu Zeit ohne Touristen gesichtet. Die Elbphilharmonie empfiehlt, im Voraus online zu buchen.

Aufgrund sozialer Distanzierungsvorschriften sind weniger Besucher als sonst erlaubt. Von der Wiedereröffnung der Aussichtsplattform am 25. Mai bis zum 12. August gab es nur etwa ein Drittel so viele Gäste wie zur gleichen Zeit des Vorjahres (331.048 gegenüber 895.944).

Kölner Dom

Der Besuch des Kölner Doms gestaltet sich heute oft schwieriger als vor der Pandemie. Aber wenn man erst einmal drinnen ist, haben hygienische Einschränkungen die Erfahrung umso überwältigender gemacht.

Gegenwärtig dürfen nur 300 Besucher die Kathedrale zu einem bestimmten Zeitpunkt betreten. Das kann vor allem am Wochenende zu langen Warteschlangen führen, aber so können Sie die größte Kirche Deutschlands relativ ungestört genießen.

In der Stille ist der Klang der alten Domuhr, wenn sie die Stunde schlägt, geradezu ohrenbetäubend. Aber vor der Pandemie konnte man es gar nicht hören – der Klang wurde vom Lärm tausender Besucher übertönt.

Wer den Turm besteigen will, muss auch mit langen Wartezeiten rechnen. Ein Einwegsystem, das alle 20 Minuten die Richtung wechselt, sorgt dafür, dass die auf- und absteigenden Besucher auf der schmalen Wendeltreppe nicht miteinander in Berührung kommen, so dass soziale Distanzierungsvorschriften eingehalten werden können.

Blumeninsel Mainau

Hektar um Hektar voller Blumen – und etwas Ruhe und Frieden. Die Blumeninsel im Bodensee verzeichnet nach Angaben eines Sprechers weniger Besucher aus dem Ausland und mit dem Bus.

„In den letzten Jahren haben wir an einem Tag mit gutem Wetter 7.000 bis 8.000 Besucher empfangen“, sagte ein Sprecher. Normalerweise sehen sie rund 1,2 Millionen Besucher pro Jahr. „Dieses Jahr werden wir nicht die gleichen Zahlen sehen“, sagte sie.

Fuer die Besucher bedeute dies jedoch ein entspannteres Erlebnis, so dass sie das Arboretum in Ruhe bewundern können, erklärte die Sprecherin. Ihre historische Baumsammlung, in der über 45 Meter hohe Riesenmammutbäume zu sehen sind, bietet mehr als genug Platz für Besucher. Selbst bei warmen Temperaturen bleibt die Insel angenehm kühl.

Frauenkirche Dresden

Nach acht Wochen geschlossener Türen wurde die Dresdner Frauenkirche Mitte Mai wieder für Besucher geöffnet. Allerdings wurde der Zugang zur Kuppel und zur Kirche fuer private Gebete, Gottesdienste und Konzerte deutlich eingeschränkt.

Nur noch 50 Personen können die Kuppel gleichzeitig besuchen, die Kapazität in der Kirche wurde auf 40 begrenzt und bei Konzerten können nur noch etwa 350 der 1.660 Plätze genutzt werden. Die Stiftung Frauenkirche Dresden rechnet in diesem Jahr nur noch mit der Hälfte der Gästezahl.

Die weltberühmte Kirche aus dem 18. Jahrhundert, die am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört und nach der Wiedervereinigung Deutschlands akribisch restauriert wurde, empfing in der ersten Hälfte dieses Jahres nur ein Drittel der normalen Besucherzahl.

„Die Besucherzahlen haben sich im Juni, Juli und August deutlich verbessert“, sagte Direktorin Maria Noth, und es kamen mehr deutsche und europäische Touristen als üblich. „Die Kirche ist geräumig und gut belüftet, was uns einen Vorteil verschafft“, sagte sie.

Schloss Neuschwanstein

König Ludwig II. war ein ungeselliger Typ und suchte Einsamkeit im Schloss Neuschwanstein. Kurz nach seinem Tod im Jahr 1886 wurde das Schloss wieder für Besucher geöffnet und brachte Leben in sein ehemaliges Refugium zurück.

Das im süddeutschen Allgäu gelegene „Märchenschloss des Königs“ zog in der Hochsaison der vergangenen Jahre täglich bis zu 6.000 Touristen an. Während der Pandemie sind es nach Angaben der Bayerischen Schlösserverwaltung in München immer noch rund 1.080 täglich, wobei die Menschen ein Ticket im Voraus online buchen müssen.

Besonders beliebt ist Neuschwanstein bei Touristen aus dem Ausland. Normalerweise werden 28 Prozent der Touren auf Englisch, 19 Prozent auf Deutsch und 19 Prozent auf Mandarin durchgeführt. Gegenwärtig werden jedoch 69 Prozent der Führungen auf Deutsch durchgeführt.

Für den Schlossdirektor Patrick Korb war die „Korona-Saison“ eine interessante Erfahrung. Er hätte nie gedacht, dass er eines Tages Führungen mit nur 10 Teilnehmern leiten würde.